Kasabian - Empire

„I'm the king and you're my queen, bitch!“

 2006 kam Empire. Und man möchte fast meinen, dass Kasabian sich mit ihrem zweiten Album tatsächlich ein Imperium in der Indierockszene aufbauen wollten. Das selftitled Debütalbum schlug 2004 in Großbritannien ja ohnehin schon ein, aber im deutschsprachigen Raum war die potentielle Fangemeinde noch skeptisch. Und auch Album Nummer 2 will einfach nicht so richtig durchbrechen, aber immerhin steigt es, im Gegensatz zum Vorgänger, überhaupt in die Top 100 ein. Platz 1 in UK, Platz 68 in Deutschland, und das nur für eine Woche. Überhaupt kein Charteinstieg in Österreich. Schade, weil unverdient!

Empire heißt auch die erste Single, und mit dieser startet das Album, und es ist ein verdammt guter Start. Treibender Bass, schwingende Streicher, Tom Meighans unverkennbare, Gallagher-ähnliche Stimme, und verdammt viel Potential. Saugeil, möchte man meinen, und ähnlich nice geht es weiter mit Shoot The Runner. Kein Wunder, dass beide Tracks als Singles veröffentlicht wurden. Und ebenfalls wenig verwunderlich sind die durchgehend überdurchschnittlichen Kritiken der Presse, nur der Rolling Stone-Kritiker hat wohl seine Magenverstimmung in seine Rezension projiziert. Einer der wenigen Kritikpunkte, die mir gleich einfallen, ist das extrem Babyshamblesesque British Legion (weil ich die Babyshambles einfach nicht mag), und die Kürze von Apnoea, weil man so viel mehr draus machen können hätte, aber vielleicht liegt genau darin der Reiz, keine Ahnung, was Kasabian damit sagen wollen. Mit dem Titel jedenfalls meinen sie "etwas, das gut ist". Und etwas Gutes hat man auf jeden Fall produziert.

Anspieltipps: Empire, Shoot The Runner, Me Plus One, Apnoea

 






Userbewertung: 9,00 Punkte (17 Stimmen)
Autorenbewertung: 8 Punkte
Alle Kritiken zu Kasabian :

Empire (2006)
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Autoren-Bewertung: 8 Punkte
User-Bewertung: 9,00 Punkte
Datum: 17. August 2009

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