The Dead Weather - Sea Of Cowards

„Yeah, all the white girls trip when I sing at Sunday service.“

Es ist wieder einmal soweit! Vollblutmusiker Jack White meldet sich mit dem neuen Album Sea Of Cowards  seiner Drittband The Dead Weather in der Alternative/Bluesrock Szene  zurück. Da mich das erste Album Horehound der in Nashville beheimateten Band enorm begeistert hatte, war das neue Werk der Supergroup ein absoluter Pflichtkauf für mich.

Auch dieses mal geht das Quartett mit dem gewohnten, fabelhaften Line Up bestehend aus Allison Mosshart (The Kills), Dean Fertita (Queens Of The Stone Age), Jack Lawrence (The Raconteurs/The Greenhornes) und natürlich Jack White (The White Stripes, The Raconteurs) an die Arbeit. Dass bei solch einer Ansammlung musikalischer Virtuosität nur ein Meisterwerk entstehen kann, wird auch bei Sea Of Cowards wieder zu 100%  bestätigt.

Gleich der Auftakt des Albums zeigt die Formation um Jack White was sie einem musikalisch zu bieten versuchen. Blue Blood Blues ist der Inbegriff eines The Dead Weather Songs. Es handelt sich dabei also um einen Track, zusammengesetzt aus dem hysterisch abwechselnden Gesang von Leadsängerin Mosshart und Backgroundsänger White, brutal verzerrten, repetativen Gitarrenriffs von Gitarrist Fertita und einer, zwischen dem Gitarrengewitter und den glühenden Orgelparts, leider beinahe untergehenden Bassline von Jack Lawrence.

Fortgeführt wird das Album mit den Songs Hustle And Cuss, The Difference Between Us (mit Ohrwurm-Orgelriff), I’m Mad (Gitarrenriff erinnert ab 1:50 sehr stark an Led Zeppelin) und Die By The Drop (die erste Single vor Blue Blood Blues).
Nicht nur I'm Mad erinnert  an die Ur-Bluesrocker der 60er Jahre. Auch bei Songs wie I Can’t Hear You und No Horse kann man eine gewisse Gemeinsamkeit zu The Dead Weather und den Classic Rock Legenden der Hippie Zeit erkennen.

Auch die übrigen Songs Old Mary (hier kommt wieder die Ohrwurm-Orgel zum Vorschein), Looking At The Invisible Man (mit extremem Fuzz) , Gasoline und Jawbreaker (beide mit Spitzensoli) sind erstklassige Tracks.

Fazit:
Sea Of Cowards
ist für mich auf jeden Fall eines der Top Album Releases heuer. Der Horehound - Nachfolger ist für jeden absolut empfehlenswert und auch mindestens so Hörenswert.
Nach diesen 2 Spitzenalben kann man nicht anders als mit lauter Vorfreude auf das Dritte Studioalbum der Rocker zu blicken.
Das gibt ohne Frage 10 Punkte meinerseits.






Userbewertung: 9,59 Punkte (22 Stimmen)
Autorenbewertung: 10 Punkte
Alle Kritiken zu The Dead Weather :

Sea Of Cowards (2010)
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Autoren-Bewertung: 10 Punkte
User-Bewertung: 9,59 Punkte
Datum: 19. Oktober 2010

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